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Geschichte der Computertechnik Wer denkt, die Geschichte der Computertechnik hätte erst in den siebziger Jahren begonnen, der irrt sich gewaltig. Bereits mehrere Jahrhunderte zuvor gab es Anfänge der heutigen Computertechnik zu beobachten. Dabei geht die Erfindung der mittlerweile allgemein bekannten Grundlagen der Computertechnik auf eine Zeit lange vor dem 21. Jahrhundert zurück.

Das erste Datum, das im Hinblick auf die Geschichte der Computertechnik relevant ist, ist das Jahr 1623. In diesem Jahr entsteht an der Universität in Tübingen die wahrscheinlich weltweit erste mechanische Rechenmaschine. Gebaut wird diese von Herrn Prof. Dr. Wilhelm Schickard. Exakt 50 Jahre später wird in London die erste mechanische Rechenmaschine vorgestellt, die die vier Grundrechenarten beherrscht. Die Entwicklung geht weiter, im Jahr 1873 kommt die erste mechanische Schreibmaschine auf den Markt. Hersteller sind E. Remington & Sons. Ein Jahr später entsteht der Baudot Telegraf. In den folgenden Jahren gründen sich verschiedene Firmen, die sich auf Computertechnik spezialisieren, darunter zum Beispiel auch Computing Tabulating Recording, kurz CTR, die später in IBM übergeht.
Am 27. März 1903 gründen Siemens und AEG eine Gesellschaft, die die drahtlose Telegraphie zum Inhalt hat.
Im Jahr 1923 gründet Siemens gemeinsam mit der Furukawa-Gruppe eine neue Firma mit dem Namen Fusi Denki Seizo. Dabei steht der Name Fusi sinngemäß für die Namen der Gründer, also Furukawa sowie Siemens. 1935 findet eine Ausgliederung des Kommunikationsbereichs statt. Dieser trägt den Namen Fujitsu. Das Überbleibsel der Firma nennt sich von nun an Fusi Tsushinki Seizo.
Im Jahre 1928 wird das Magnetband von dem deutschstämmigen Fritz Pfleumer zum Patent angemeldet. Des Weiteren setzen sich die 80 spaltigen Lochkarten durch. Sie ersetzt die 45 spaltigen Lochkarten. Im Gegensatz zu den 45 spaltigen Lochkarten mir runden Löchern verfügen die 80 spaltigen Lochkarten über eckige Löcher. Es ist der Durchbruch von lediglich statistischen Anwendungen hin zum betrieblichen Rechnungswesen.
Ferner gründet Kazuo Tashima gemeinsam mit zwei weiteren Freunden eine neue Firma Namens Nichidoku Shashinki Shoten. Hierbei handelt es sich um ein japanisch deutsches Kamerageschäft. Im Jahre 1931 nennen sie die Firma um. Nun heißt sie erst Molta Goshi Kaisha, im Anschluss daran dann Mechanismus, Instrumente, Optik und Linsen von Tashima, kurz: MINOLTA.

Aufgrund des großen Fotobooms in Japan gründen Goro Yoshida und Saburo Uchida eine Firma namens "Seiki Kogaku Kenkyusho". Als erstes Produkt der Firma entsteht im Jahre 1935 die Kamera mit dem Namen "Hansa Canon". Wenige Zeit später nennen sie die Firma in "Canon" um. Im Jahr 1935 bringt IBM die erste Schreibmaschine der Firma auf den Markt. Damit erzielen sie einen Marktanteil von etwa 80 Prozent. Zwei Jahre darauf baut Dr. John V. Atanasoff gemeinsam mit Clifford Berry den weltweit ersten digitalen Computer. Er nennt sich "Atanasoff-Berry-Computer", kurz ABC. Nur ein Jahr später gründet Byung-Chull Lee in Korea ein Einzelhandelsgeschäft mit dem Namen "Samsung". Ferner wird in diesem Jahr das allererste HP Produkt, der Audio Oscilator HP200A, entwickelt und als Baustein an World Disney verkauft.

Im Zuge des zweiten Weltkriegs wird von dem Wissenschaftler Alan Turing aus Britannien ein elektronischer Computer entwickelt. Dieser soll zur Entschlüsselung von Militärcodes der Deutschen eingesetzt werden. Allerdings weiß bis zum Jahre 1970 niemand von der Existenz dieses Computers.

Mit Hochdruck laufen die Forschungen währenddessen an der Universität Pennsylvania. Hier wird Entwicklung der Electronical Numercial Integrator and Computer, kurz: ENIAC I, entwickelt. Da die US-Army während des Krieges wesentlich mehr Rechenleistung braucht, soll er als Nachfolger des Mark I entstehen. Er hat einen Preis von 500.000 US Dollar. Die förmliche Einweihung des Rechners geschieht am 16.02 1946 an der Moore School of Electrical Engineering. Eingesetzt ist er für die Army bis zum Jahre 1956. Im Gegensatz zum Mark I ist er wesentlich schneller. Brauchte der Vorgänger noch etwa 6 Wochen für eine Berechnung, so war die selbige Rechnung durch den Nachfolger bereits in einer Woche fertig gestellt. Erstmalig wurden für die Entwicklung von Computern auch Frauen engagiert.
In England wird währenddessen der Mark II gebaut. Kurze Zeit später wird in diesem ein Fehler entdeckt, und zwar im Relais 70. Die Entdeckerin ist Grace Murray Hopper. Weil der Fehler auf einen Käfer zurückgeht, der im Englischen "bug" heißt, bekommt die Fehlersuche von ihr den Namen "debugging".

Im Jahre 1945 erfolgt die Veröffentlichung von Dr. John von Neumann über seine Idee "stored programs". in Diese umfasst den Gedanken, dass der Speicher des Computers zugleich Programmcode und Daten bereit hält. Darauf geht die Grundkonstruktion eines jeden Computers zurück. Ein Jahr später wird in Tokia von Masaru Ibuka und Akio Morita die Firma Sony gegründet.
Zwei Jahre später erfinden William Shockley, John Bardeen sowie Walter Brattain den Transistor. Die Transitorröhren beeindrucken durch ihre enorm geringe Baugröße. Ferner sind sie im Gegensatz zu normalen Röhren wesentlich zuverlässiger. Im Jahr 1948 macht IBM seinen ersten Computer publik. Es handelt sich hierbei um den Selective Sequence Electronic Calculator, kurz: SSEC. Er umfasst 12.500 Röhren, 21.400 Relais und eine Länge von 36 Metern. Nur kurze Zeit später Der zweite Computer von IBM entwickelt, es ist das Modell 604. Dieses umfasst lediglich 1400 Röhren. Er kann etwa 70 Programmschritte ausführen. Ein Jahr später wird am MIT von Claude Shannon der erste Schachcomputer gebaut. Im Jahre 1950 erscheinen sowohl der MIT Whirlwind I als auch der IBM 607. Am 06.10.1951 befindet sich bei der Berliner Industrieausstellung zum allerersten Mal ein elektronischer Computer in Deutschland. Hierbei handelt es sich um den "Nimrod". Er besteht aus 480 Vakuumröhren und wurde extra für das Spiel "Nim" entwickelt. I Jahre 1952 erscheint das wahrscheinlich erste Computerbuch mit dem Namen "The Computer Manual" im Verlag der University of Wisconsin Press. Im Dezember 1953 erscheint der UNIVAC 1103 Scientific Computer. Hierbei handelt es sich um den ersten kommerzielle Rechner. Er stellt eine 10-Tasten Addiermaschine dar und verfügt über RAM.

Am 20.09.1954 beginnt unter Leitung von John W. Backus das erste Formular Translator Programm. In dieser Sprache existieren 32 Befehle. Sie erscheint im Jahr 1957. Projektleiter Backus konnte durch diese Sprache den Beweis führen, dass compilierte Programme im Gegensatz zu handcodierten wesentlich schneller ausgeführt werden können. Im November des Jahres 1956 erscheint die erste IBM Festplatte. Sie trägt den Namen RAMAC 305. Ihre Kapazität umfasst 5 MB. Ihr Entwickler ist Reynold B. Johnson. Im selben Jahr wird von Grace Murray Hopper "Flow-Matic" entwickelt. Hierbei handelt es sich um die erste Programmiersprache der Welt, die für Daten und Befehle Worte der Umgangssprache benutzt. 1959 erscheint von IBM der 7090, er stellt einen der ersten Transistoren-Rechner dar. Ein Jahr später erscheinen die ersten Wechselspeichermedien. Ein Jahr darauf entwickeln Martin Graetz, Stephen Russell und Wayne Wiitanen ein Spiel namens "Spacewar!". Es stellt aller Wahrscheinlichkeit nach das erste Computerspiel dar.

Der IBM-Vertreter Henry Ross Perot hat bereits im Januar des Jahres 1962 die Umsatzvorgabe der Firma für das komplette Jahr erfüllt. Er möchte IT-Leistungen der Firma auslagern, doch IBM geht darauf nicht ein. Er steigt aus und gründet seine eigene Firma mit dem Namen Electronic Data Systems, kurz: EDS.
Durch den Börsengang im Jahr 1968 wird er zum Millionär.
Im Juni 1962 erscheint das Modell 33 von Teletype. Hierbei handelt es sich um eine Tastatur. Die erste Sprache der künstlichen Intelligenz erscheint. Sie wurde entwickelt von John McCarthy und trägt den Namen "list processing language", kurz: LISP. Des Weiteren kommt von IBM die Festplatte Modell 1301 auf den Markt. Dieses Modell stellt die ist erste Platte mit Schreib- und Leseköpfen dar, die über ein Luftpolster laufen. Sie umfasst eine Kapazität von 28MB. Die Köpfe haben sich mehr als die Hälfte verringert im Gegensatz zu der RAMAC 305. Im Jahr 1963 wird der "A Standard Code for Information Interchange", kurz: ASCII, verabschiedet. Im August 1966 schreibt Ralph Baer, der Leiter der Designabteilung bei dem Rüstungskonzern Sanders, das Konzept zu einem Videospiel, das an einen Fernseher angeschlossen ist. Ferner bringt IBM das Modell 2314 auf den Markt, es ist die erste Festplatte mit Köpfen aus Eisen-Magnetkern. Des Weiteren stellen Corrado Bohm und Guiseppe Jacopini den Beweis auf, dass ein Programm lediglich aus drei Strukturen, nämlich Sequenz, Schleife und Entscheidung bestehen muss, um jeden Algorithmus darstellen zu können.
Ein Jahr später, 1967, wird der erste Taschenrechner von TI entwickelt. Ferner macht IBM die erste 8-Zoll Floppy Disk publik. Am MIT wird die Programmiersprache "LOGO" für Kinder entwickelt. 1968 baut Douglas C. Engelbart das erste Mal eine Maus. Er verbindet sie mit einer Tastatur, einem Keypad sowie einer Fensteroberfläche. Im selben Jahr gründen Gordon Moore und Bob Noyce die Firma Integrated Electronics, kurz: Intel. Im April 1969 schreibt Steve Crocker die "Request for Comment", kurz: RFC. Später wird daraus das Standardisierungsdokument des Internet entwickelt. Erstmalig werden mittels ARPAnet vier verschiedene Rechner mit 50 Kbit Leitungen miteinander verbunden.

Im September des Jahres 1970 zeigt Intel das erste funktionsfähige Eprom. Im Oktober bringen sie 1103 auf den Markt, den weltweit ersten DRAM Speicher. Im gleichen Jahr gründet sich in Hannover der CeBIT Ausschuss. Im November 1971 zeigt Intel den MCS-4. Er besteht aus dem 4001 ROM-Chip, 4002 RAM-Chip, 4003 shift-register-Chip sowie der 4004 CPU. Ein Jahr darauf stellen sie im November den 8008 Prozessor vor. Es handelt sich hierbei um den ersten 8 Bit Prozessor. Dieser verarbeitet 300.000 Befehle pro Sekunde und adressiert 16 KB Speicher. HP stellt in diesem Jahr seinen ersten Taschenrechner vor, den HP 35. Seinen Namen hat er von der Anzahl der Tasten. In Frankreich wird ab dem 15.01.1973 der Micral-N mit Intel 8008 CPU mit 500 KHz angeboten. Dieser Computer muss vom Benutzer nicht mehr selbst zusammen gebaut werden. An der Universität of Marseilles-Luminy in Frankreich wird erstmalig PROLOG veröffentlicht. Auch die DDR versucht in Sachen Computertechnik mitzuhalten. Dort fängt die Produktion von Rechnern der ESER-Reihe an. Die Abkürzung steht für Einheitliches System Elektronischer Rechenmaschinen.
1974 bringt HP den HP 65 Taschenrechner auf den Markt. Er hat einen stolzen Preis von 2000 DM. Es handelt sich um einen programmierbaren Taschenrechner mit einem Magnetstreifenleser für die Sicherung der Programmierung. Im Juli 1975 kommt von Bill Gates und Paul Allen die 4k und 8k Version von ihrem Basic v2.0 heraus. Des Weiteren eröffnet der erste Computershop in den USA. Standort ist Los Angeles. Im Februar des Jahres 1976 macht Bill Gates einen Brief gegen Raubkopien publik. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es erste Ansätze. Am 01.04.1976 wird die Apple Computer Company gegründet. Im selben Monat verfasst Bill Gates abermals einen Brief gegen Raubkopierer. Im November des Jahres wird Microsoft als Warenzeichen eingetragen.
Im April 1977 stellt Apple den Apple II vor. Er besteht aus einem MOS 6502 mit 1Mhz, 48kb RAM, 16kb Rom, einer eigenen Tastatur, einem 8-Slot Motherboard und einem Grafik bzw. Text Interface, wo die Möglichkeit eines Fernsehanschlusses besteht. Im Juli des Jahres wird das Internet vorgestellt, mit drei Knoten.
Im September 1978 erscheint zum ersten Mal die deutsche Ausgabe des Computermagazins "Chip".

Im Februar des Jahres 1980 wird durch die Spezifikation IEEE-Komitee 802 festgelegt, dass Ethernet 10 MBit/s und maximal 1024 Datenstationen hat. Im März führt Microsoft seine erste Hardware für den Apple II vor, es handelt sich um eine Z80 Softcard.
Im Jahr 1981 steigt der weltweite Verkauf von PCs auf über 900.000 Stück an. Im September 1981 fängt Microsoft an, eine grafischen Oberfläche für DOS zu entwickelt. Im Januar 1982 bringt Toshiba seinen ersten Computer auf den Markt. Es ist der T-100, er verfügt über einen Z80A CPU, LC-Display, 32kb RAM und 32kb ROM auf einer Cartridge. Im Dezember überschreitet Apple als erster Hersteller von Computern die Umsatzgrenze von 1 Milliarden US Dollar. Im Februar des Folgejahres eröffnet Microsoft seine erste Niederlassung in Deutschland, einen Monat darauf gründet Microsoft seinen Verlag Microsoft-Press. Im Mai erscheint die erste Microsoft Maus. Inklusiv Treiber und Karte kostet sie 200 US Dollar. Im Dezember bringt Microsoft Word 1.0 auf den Markt, es kostet 375 US Dollar. Im März 1983 beginnt die Programmierung von Excel, bereits im April erscheint Microsoft Word 1.1. Im Juni des Jahres wird in Deutschland zum ersten Mal der WDR Computerclub ausgestrahlt. Die Bevölkerung wird langsam an die Neuerungen im Bereich der Computertechnik herangeführt. Im Oktober erscheint MS Word 1.15 für DOS. Da die ersten Produkte oft noch Fehler beinhalten, werden sie des Öfteren überarbeitet.
Im Januar des Jahres 1986 erscheint MS-Windows 1.03 mit verbesserter Unterstützung der Hardware. Die erste Ausgabe der ST-Computer kommt in Deutschland raus. Am 12. März 1986 eröffnet die erste selbstständige CeBIT in Hannover. Sie ist das erste Mal eigenständig und findet nicht mehr im Rahmen der Hannovermesse statt. Hierdurch wird bereits der erhöhte Stellenwert der Computertechnik in Deutschland deutlich.
Auch die DDR versucht, im Bereich der Computertechnik Kurs zu halten. Hier wird der Videospielautomat Polyplay vorgestellt. Im Gegensatz zur bisherigen TV-Konsole BSS 01 stellt dies um ein Spielgerät für öffentliche Räume dar. Bei einem Einwurf von 50 Ost-Pfennigen kann man aus acht verschiedenen Spielen auswählen. Dazu gehört zum Beispiel das Spiel Hase und Wolf, bei dem es sich um die DDR Version von dem Spiel PacMan handelt sowie des Weiteren die Spiele Schießbude, Autorennen und Fangen von Schmetterlingen.
Diese Geräte zum Spielen werden überwiegend in Freizeiteinrichtungen für Jugendliche aufgestellt. Ballerspiele werden hier nicht eingeführt.
Im März 1988 gründet sich die Open Software Foundation. Am 02. November des Jahres schreibt der erst 23- jährige Doktorant Robert Morris Jr. den ersten E-mail Virus, der in der Lage ist, sich selbst zu verbreiten. Etwa 6.000 Server werden dadurch lahmgelegt. Am 14.08.1989 stellt die DDR ihre erste eigene 32bit-CPU vor, namentlich U80701. Die CPU arbeitet nach dem Multiplexverfahren, wurde allerdings nie in Masse produziert.

Im April des Jahres 1990 erscheint MS-DOS 4.01 erstmalig auf Russisch. Microsoft versucht, sich weiter auszubreiten. Für das Erscheinen von Windows 3.0 wird ein Werbeaufwand von über 3 Milliarden US Dollar am ersten Tag des Erscheinens betrieben. Hierdurch zeigt sich, dass die Computertechnik immer mehr in en Blickpunkt der Bevölkerung gerät und diese zum Kauf animiert werden sollen. Die DDR versucht zum letzten Mal, in der Computerbranche Fuß zu fassen und stellt den KC85/4 vor, der nun über CP/M, Floppy und eine richtige Tastatur verfügt, kann mit dem internationalen Maßstab jedoch nicht mithalten. Im Januar 1991 schließt die Entwicklung des Übertragungsstandards V32bis endgültig ab. Somit erfolgt die Möglichkeit von DFÜ 14.4 KBit. Als Ausgliederung von IBM entsteht im März Lexmark als eigenständige Firma für Drucker. Im April des Jahres bringt Intel den i486SX Prozessor mit 20Mhz sowie zusätzlich den i487 Coprozessor auf den Markt. Im gleichen Monat folgt ein Zusammenschluss von 21 Firmen zum "Advanced Computing Environment", kurz: ACE. Dieser Zusammenschluss soll Kompatibilität und Portabilität der Software gewährleisten. Am 25. August des Jahres verfasst Linus Torvalds eine Nachricht auf der Seite comp.os.minix, dass er mit dem Schreiben eines freien Betriebssystems beschäftigt sei. Dies gilt als die Geburtsstunde von LINUX. Darunter versteht man einen Mix aus Linus und UNIX. Am 12. Dezember des Jahres 1991 lädt der Physiker Paul Kunz die erste Website von Amerika ins Netz.
Sie verfügt über drei Textzeilen sowie des Weiteren zwei Links. Die Farben sind lediglich schwarz und weiß. Im April des Jahres 1991 erscheint von Windows die Version 3.1. Bereits in den ersten 50 Tagen nach Erscheinen werden über 1 Millionen Kopien davon verkauft. Im Jahr 1993 werden verschiedene www-Browser auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Im März des Jahres bringt Microsoft Encarta auf den Markt. Im Juni des Jahres erscheint von Hercules die Grafikkarte Hercules Dynamite VL. Hierbei handelt es sich um eine VLB Grafikkarte, die über 1MB D-RAM verfügt. Sie ist in der Lage, 1024x768 mit 16 verschiedenen Farben darzustellen, allerdings funktioniert dies lediglich im Interlaced-Modus. Sie kostet in Deutschland knapp 500 DM. Kurz darauf bringt auch Commodore eine Spielekonsole auf den Markt, die CD32.
Im Oktober des Jahres erscheint von Atari die weltweit erste 64-Bit Spielekonsole mit dem Namen "Jaguar". Auf Grund des mangelnden Marketings für dieses Produkt handelt es sich um einen Flop. Im November geht die aller Wahrscheinlichkeit erste Webcam der Welt online. Sie steht in der Universität Cambridge. Im Juli 1994 einigt sich Microsoft wegen bevorstehender Prozesse mit der zuständigen Kartellbehörde darüber, dass keine Windowsprogramme mit dem Betriebssystem von Microsoft kombiniert werden sollen. Zwei Monate später liefert Microsoft die erste Tastatur, namentlich das Natural Keyboard. Im Oktober beginnen bei Microsoft die Entwicklungen des Internet Explorerers zu laufen. Nachdem in der Öffentlichkeit bekannt wurde, dass der Pentium von Intel einen Rechenfehler verursacht, liefert Intel keine Pentium PCs mehr aus. In diesem Jahr wird zudem die Suchmaschine Yahoo! von den Freunden David Filo und Jerry Yang gegründet. Bevor sie ihren jetzigen Namen erhält, heißt sie "David and Jerry's Guide to the World Wide Web". Im März des Jahres 1995 gründet Bill Gates gemeinsam mit Steven Spielberg, Jeffrey Katzenberg und David Geffen eine Firma namens Dreamworks Interaktive, um Multimedia-Software für Familien herzustellen und zu vertreiben. Im August erscheint Windows 95. Ferner kommt der Explorer 1.0 auf den Markt. Nach nur zwei Monaten sind 7 Millionen Kopien verkauft worden.
Am 01.01.1996 tritt in Deutschland das EMV-Gesetzt in Kraft. Dieses dient der Einführung einer CE-Prüfung für sämtliche Geräte. Dadurch soll der Bau von Individual-PCs verhindert werden. Im März des Jahres wird die 30-Millionste Kopie von Windows 95 ausgeliefert. Im Juni kommt in den USA durch US-Robotics der Pilot, ein Personal-Digital-Assistant, auf den Markt. Einen Monat darauf erscheint der Internet Explorer 3.0. Im gleichen Monat findet die erste CeBIT Home in Hannover statt. Es sind über 200.000 Besucher dabei. Am 17. Dezember des Jahres wird die DENIC gegründet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluß von verschiedenen Internet Service Providern in Deutschland, deren Aufgaben zum Beispiel der Betrieb von DE Top Level Domain Servern sowie und die Zusammenarbeit mit der ICANN umfassen. Im Januar 1997 erscheint das Tamagotchi, ein Spiel für Kinder, bei dem sie ein Tier am Leben erhalten müssen. Im Mai des Jahres kommt in Deutschland das erste 65K Modem auf den Markt. Drei Monate später tritt in Deutschland das Informations- und Kommunikationsdienstegesetz (Multimedia-Gesetz) in Kraft. Ziel dieses Gesetzes ist unter anderem die Regelung der Haftbarkeit von Internet-Providern. Im November des Jahres erscheinen erstmalig PCs bei Discountern. Die deutsche Bevölkerung nimmt die Möglichkeit, PCs bei Billiganbietern zu kaufen, sofort an. In diesem Jahr kommen in Deutschland die ersten Prepaid Karten für Handys heraus. Im August des Jahres 1998 erscheint der Apple iMac. Er stellt einen All-in-One Rechner mit 15" Monitor adr, jedoch ohne Floppy. Einen Monat darauf starten Sergey Brin und Larry Page einen Betatest mit der Internet-Suchmaschine. Dieses Projekt soll nach Vorstellung der beiden nicht durch Werbung, sondern vielmehr durch Lizenzen für die Suchsoftware finanziert werden. Im Mai 1999 gründet der Jugendliche Shawn Fanning eine Musiktauschbörse mit dem Namen "Napster". Im Juli kommt das erste Ibook von Apple auf den Markt. Im November des Jahres erscheint von Sega die 128 Bit Spielekonsole mit dem Namen Dreamcast. Diese verfügt über einen Hitachi SH4 Prozessor mit 200 Mhz mit 64-Bit sowie als Grafikchip über einen NEC PowerVR2 mit 100Mhz mit 128-Bit, 8MB RAM.

Am 07.02.2000 legt ein Hacker das System von Yahoo, Amazon und eBay lahm. Es stellt sich heraus, dass für diesen Angriff ein 15-jähriger Kanadier verantwortlich ist.
Im Februar des Jahres bringt Palm den ersten farbigen PDA auf den Markt. Er hat einen Preis von 1099 DM und trägt den Namen PALM IIIc. Am 13.09.2000 erscheint Windows 98 in Version 3 als besondere Millenium Edition. Am 20. November des Jahres kommt der Pentium 4 heraus. Drei Tage später kommt die Sony PlayStation 2 in Deutschland auf den Markt. Diese verfügt über einen Toshiba Emotion Engine Chip mit 200Mhz sowie als Grafikchip über einen 150Mhz Grafics Syntesizer mit 4MB Ram und maximal 1280x1024. Im Juni 2001 von Nintendo der Game Boy Advance in Deutschland. Er ist gegenüber dem Atari Lynx und dem Sega Game Gear zwar wesentlich schneller, verfügt aber nicht über ein Display, was die Möglichkeit der Hintergrundbeleuchtung umfasst. Am 14.09.2001 kommt in Japan die Nintendo Spielekonsole GameCube heraus. Diese umfasst einen 485 MHz Prozessor, eine PowerPC-Variante von dem Gekko, der von IBM hergestellt wurde, einen 162-MHz-Grafikchip von ArtX sowie des Weiteren 40MB RAM. Die maximale Auflösung wird mit 640x480 Punkten angegeben, als Speichermedium dient eine MiniDVD. Einen Monat später startet in den USA der Verkauf von Microsoft Spielekonsolen X-Box. Der Preis für dieses Gerät beträgt 300 US Dollar. Die X-BOX findet ihre Grundlage in einem 733 Mhz Pentium-III Prozessor, einer mit 233Mhz getakteten Grafikchip von Nvidia sowie einer Festplatte, die 8 GB umfasst. Die maximale Auflösung umfasst 1920x1080 Punkte, als Speichermedium dient hier eine aus zwei Schichten bestehende DVD-9. Am 03.05.2002 kommt in Deutschland der GameCube der Firma Nintendo heraus. Er hat einen Preis von 199 Euro. Am 12.06.2003 verabschiedet das IEEE t den Standard 802.11g für die Übertragung mittels Wireless-LAN mit 54 MBit/s. Nur acht tage später wird Wikipedia als freie Enzyklopädie gegründet. Im Februar des Jahres 2005 gründen Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim, die früher alle bei PalPal gearbeitet haben, die Seite Youtube.com.
Auf dieser Seite können Nutzer alle möglichen Arten von Videos hoch laden, so zum Beispiel Musikvideos oder lustige Sequenzen. Seit dem Jahr 2006 gehört diese Seite zu Google.
Im Oktober 2006 wird Youtube für 1.65 Milliarden US Dollar von Google übernommen. Am 02.12.2005 erscheint von Microsoft die XBox360 in Deutschland. Am 16.04.2007 übernimmt Google für 3,1 Milliarden US-Dollar die Online-Werbefirma DoubleClick. Auch Microsoft macht sich bei diesem Deal Chancen aus, wird jedoch von Google übertrumpft.

Abgeschlossen ist die Geschichte der Computertechnik heute jedoch immer noch nicht. Im 21. Jahrhundert steht insbesondere die Leistungssteigerung der Computer im Vordergrund.